Monthly Archives: Dezember 2013

Türkische Linsensuppe mit Kreuzkümmel

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Viel hilft nicht immer viel. Nach diesem Prinzip funktioniert eine leider bereits eingestellte Reihe (Nimm 3) im Magazin der Süddeutschen Zeitung (die Rezepte gibt es noch online oder als Paperbox). Das Prinzip ist simpel: Sterneköche und Bekanntheiten der internationelen kulinarischen Szene entwerfen Rezepte mit genau drei Basiszutaten. Zum Nachkochen braucht es für die meisten Gerichte wenig Zeit, keinen Schischi und geringe Vorkenntnis. Das Ergebnis schmeckt hingegen nach viel Zeit, jeder Menge Arbeit und herausragender Vorkenntnis. (Zugegeben: für das Rezept von Adrian Ferrà wird dann zumindest doch etwas Mut vorausgesetzt). Mein derzeitiger Favorit aus der Reihe ist die Linsensuppe von Kolja Kleeberg. Einfach, schnell und herzerwärmend. Weiterlesen

Alle Jahre wieder.

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Liebe Sarah,

endlich-endlich kommt hier nun meine Antwort auf deine letzte Frage. Du wolltest wissen, was ich in letzter Zeit recycelt habe. Ich bin grundsätzlich ein sparsamer Mensch und es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich Altes wieder verwenden kann, neue Lieblings-Klamotten auf dem Flohmarkt finde oder andere sich über meine ausgemisteten Sachen freuen. Mein schönstes Recycling-Beispiel ist das folgende: Weiterlesen

Mamma Mia! Risotto UND Nudeln

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Ich muss zugeben, ich war sehr skeptisch. Nudeln mit Tomatensoße auf Risotto. Aha. Zum Kochen überredet wurde ich mit dem Argument, dass dieses Rezept schließlich von einem italienischen Spitzenkoch stamme. Und der Mut wurde belohnt. Das Riso Parmigiana-Art & die Rigatoni Amatriciana sind mit leichten Variationen entnommen aus einem Menü von Bruno Pellegrino (Silberlöffel). Es ist eines der charmantesten italienischen Gerichte, das ich seit langem gegessen habe. Die Kombination eignet sich bestens zum Kochen zu zweit oder in der Gruppe. Weiterlesen

Für kalte Tage: Kichererbsen-Eintopf

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Dieses Rezept stammt aus der Schrot & Korn, einer meiner liebsten Zeitschriften, über die ich mich jeden Monat aufs Neue freue. Besonders natürlich über den umfangreichen Rezeptteil mit Schwerpunktthema.

Kichererbsen-Eintopf klingt vielleicht erstmal nicht so spannend, aber diese Variante überrascht mit seiner frischen Ingwer-Rosinen-Minz-Note. Unbedingt ausprobieren. Ist schnell zubereitet und wärmt. Weiterlesen

Herrliches Graupenrisotto mit Feta

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Freiheit für die modernen Graupengerichte! Ich habe den Graupen eine Chance gegeben und es hat sich gelohnt. Dieses Risotto lässt sich leicht zubereiten und schmeckt wunderbar zitronig und hat durch das geräucherte Paprikapulver eine ganz besondere Note. Das Rezept ist (mal wieder) angelehnt an Ottolenghis “Jerusalem: Das Kochbuch”. Danke für die Inspiration, lieber Reinhard!

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Nix für warme Tage: “Hot Chocolate with Marshmallows”

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In meiner Jugend habe ich knapp anderthalb Jahre in den U.S.A. verbracht, in einer sehr kalten Region weit im Norden. Schneestürme, abgeschnittene Telefonleitungen, meterhohe Schneeberge vor dem Fenster und bis zu minus 40 Grad gehören dort zum Winteralltag. An solchen Tagen gab es nichts Schöneres, als eine heiße Schokolade mit Marshmallows vor dem Kamin zu schlürfen. Damit konnte man jedem Sturmtief ein Zuckerhoch entgegensetzen und eventuelles Heimweh einfach so wegpusten. Das Rezept habe ich aus meiner neuesten Kochbuchentdeckung “New York – Die Kultrezepte” von Marc Grossmann. Für diejenigen, die finden, dass Foodfotografie noch besser geht: Es ist jedes Mal das Gleiche – ich MUSS zuerst die Marshmallows löffeln, bevor ich an etwas anderes denken kann. Weiterlesen

Generation Recycle: Sellerieschnitzel 2.0

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Liebe Anne,

du hast mich gefragt, ob ich aus Lust oder Frust esse. Diese Frage habe ich mir in den vergangenen 6 Monaten sehr oft gestellt. Auf der einen Seite würde ich ganz klar sagen, ich bin ein Genussesser. Ich vergesse die Welt, genieße mit allen Sinnen, versinke mental im Teller. Mein einziger Besuch in einem Sternerestaurant hat sich angefühlt, als sei ich dem Koch unerhört nah gekommen. Und ganz allgemein gilt: In Gesellschaft esse ich lieber und mehr, in schlechten Zeiten dafür auch einfach mal nichts. Auf der anderen Seite nimmt mein Schokoladenkonsum rasant zu, wenn ich mich von der Welt verlassen fühle. Dann lasse ich mich trösten – am liebsten von Zartbitterschokolade. Deshalb würde ich deine Frage mit einem klaren “Jein” beantworten. Ich esse aus Lust, weniger aus Frust und Schokolade zu allen Gelegenheiten. Weiterlesen